Lauterbach Coaching | In unserer daueraufgeregten Zeit sind zwei Minuten Stille ein Wundermittel für mehr Gesundheit. lauterbachcoaching in Berlin.
Unsere Welt ist ständig in Bewegung, daueraufgeregt, laut und grell. Auf Dauer macht das uns krank. Doch es gibt ein einfaches Mittel, mit dem wir jederzeit diese Ruhe herstellen können: Die Stille.
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Tipp: Stille hilft

Tipp: Stille hilft

Unsere Welt schläft nie. Sie ist ständig in Bewegung, daueraufgeregt, laut, grell und immer schneller. Doch anders als Maschinen und Computer sind wir Menschen dafür nicht gemacht. Unsere Gehirn stammt aus einer Zeit, als es über weite Strecken noch echte Ruhe gab. Unsere Vorfahren saßen am Lagerfeuer, über sich der weite, klare Sternenhimmel und erholten sich von der Jagd oder anderen aufregenden Ereignissen.

Heute haben wir Menschen in aller Regel kein Lagerfeuer – und einen klaren Sternenhimmel können wir vielleicht mit etwas Glück gerade mal im Urlaub erleben.

Doch auch heute gibt es ein einfaches Mittel mit dem wir jederzeit diese Ruhe herstellen können: Die Stille.

Wie wichtig und wirksam bereits wenige Minuten Stille für uns sind, hat die Hirnforschung mittlerweile in zahlreichen Studien belegt. Hier vier Gründe, warum es sich lohnt öfter mal still zu sein:

1. Stille macht gesund
Laute Geräusche lösen bei uns Stressreaktionen aus. Der Blutdruck steigt, Stresshormone wie Cortisol werden ausgeschüttet, wir haben Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsprobleme, Schlafprobleme und vieles mehr. Stille bewirkt das Gegenteil. Schon nach zwei Minuten entspannen wir: unser Blutdruck sinkt und auch unsere Stimmung verbessert sich.

2. Stille macht uns wach und kreativ
Unser Gehirn ist ständig dabei, Reize zu verarbeiten. Gönnen wir uns keine Pause, leidet unsere Aufmerksamkeit und Konzentration. Legen wir dagegen Pausen ein, sind wir danach weitaus kreativer. Durch die Denkunterbrechung fallen uns plötzlich andere, neue Lösungen ein. Dieser sogenannte „Inkubationseffekt“ ist ein bekannter psychologischer Prozess.

3. Mehr Sensibilität
Wird es still um uns, können wir besser wahrnehmen, wie es uns geht. Wir nehmen körperliche Anstrengungen und Anspannungen ebenso verstärkt wahr wie auch Gedanken und Gefühle. Stille kann also ein Schritt zur Selbstreflexion sein. Denn negative Gedanken und Gefühle, die unsere Stimmung und unser Handeln unbewusst stark beeinflussen, werden uns bewusst – und wir können ihnen bzw. den Auslösern nachgehen.

4. Stille lässt das Gehirn wachsen
Das Gehirn wächst, wenn wir schweigen. 2013 gab es eine Studie mit Mäusen, in der der Einfluss verschiedener Geräusche auf die Mäuse-Gehirne untersucht wurde. Ergebnis: Zwei Stunden täglicher Stille ließen neue Zellen im Hippocampus der Mäuse wachsen – also jener Hirnregion, die u.a. mit dem Lernen und dem Gedächtnis verknüpft ist. Die neuen Hirnzellen fanden zudem auch schnell Anschluss im Restgehirn und konnten Funktionen im System übernehmen. Auch bei Menschen, die täglich meditieren, bilden sich neue Zellen. Zahlreichen Studien konnten das mittlerweile nachweisen.

Es geht also darum, Orte aufzusuchen an denen es ruhig ist und wir nicht sprechen. Das kann der Spaziergang im Park oder im Wald sein genauso wie die Entspannungsübung oder Meditation zuhause oder zwischendurch. Wichtig ist, dass wir es tun – und zwar regelmäßig.