Lauterbach Coaching | Rhythmus macht fit und gesund. Tipps von Life Coach Johannes Lauterbach in Berlin
Wir leben heute in einer von Maschinen- und Computerbedürfnissen getakteten Zeit und finden uns in fremdbestimmten Rhythmen wieder. Das ist auf Dauer ungesund. Indem wir im Alltag immer wieder Innehalten und unseren Atemrhythmus bewusst wahrnehmen, können wir uns immer wieder rhythmisieren.
Rhythmus, Stressbewältigung, Mehr Gesundheit
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Tipp: Sich zwischendurch rhythmisieren

Tipp: Sich zwischendurch rhythmisieren

Alles Leben verläuft rhythmisch – im Kleinen wie im Großen: Tag und Nacht, Ebbe und Flut, ein- und ausatmen usw. Gesundes Leben ist rhythmisch – bis in jede einzelne Körperzelle: Elektrische Signale pulsieren in Millisekunden durch das Nervensystem, Herzschlag und Atmung erfolgen im Sekundenabstand, Magen- und Darmmuskeln ziehen sich alle paar Minuten zusammen. Manche Abläufe wiederholen sich tausendfach pro Stunde, andere brauchen mehr Zeit.

Unsere in Jahrtausenden entstandenen biologischen Rhythmen balancieren und unterstützen unsere Gesundheit. Aktivität, Erholungspausen und Schlaf werden ganz natürlich durch die Helligkeit und Dunkelheit strukturiert.

Allerdings leben und arbeiten wir heute in einer von Maschinen- und Computerbedürfnissen getakteten Zeit. Wir leben nicht mehr nach unserer inneren Uhr, sondern finden uns in fremdbestimmten Rhythmen wieder. Permanente Abweichungen von der biologischen oder inneren Uhr – z.B. durch Schicht- oder Nachtarbeit – verzeiht der Körper auf Dauer nicht. Depressionen, Ängste und Stressreaktionen sowie organische Erkrankungen sind die Folge. Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie wichtig der richtige Rhythmus für unsere Gesundheit ist. Es geht also darum, uns immer wieder in einen gesunden Rhythmus zu bringen.

Evolutionsbiologisch sind wir so ideal entwickelt, dass die verlorenen Synchronizitäten in den nächtlichen Tiefschlafphasen wie in einem „Reset“ wieder hergestellt werden. Und auch am Tag können wir uns immer wieder rhythmisieren – z.B. indem wir:

– regelmäßige Pausen im Job machen (alle 90 Minuten)
– regelmäßig essen
– tanzen oder Musik hören und uns vom Rhythmus der Musik mitnehmen lassen
– unseren Laufrhythmus beim Joggen finden
– Verhaltensweisen wie Geben und Nehmen, Loslassen und Festhalten trainieren

Und: Indem wir im Alltag immer wieder Innehalten und unseren Atemrhythmus bewusst wahrnehmen. Wir atmen ein und aus… ein und aus… ein… aus. Drei bewusste Atemzüge – mehr ist nicht zu tun. 😊