Lauterbach Coaching | Weniger Stress durch Meditation. Metta-Meditation vom Entspannungscoach aus Berlin
Vieles was uns stresst hat ganz direkt etwas mit uns zu tun. Deshalb sollten wir immer wieder ganz bewusst unsere Aufmerksamkeit auf andere Menschen lenken – zum Beispiel mit einer Meta-Meditation.
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Tipp: Metta-Meditation ausprobieren

Tipp: Metta-Meditation ausprobieren

Vieles, was uns stresst, hat direkt mit uns zu tun: Mit unseren Wünschen, Hoffnungen, Sorgen, Erwartungen und natürlich den Gefühlen, die damit zusammenhängen. Wir kreisen häufig nur um uns selbst, sind unzufrieden mit unserem Aussehen oder weil wir nicht das bekommen, was wir meinen, unbedingt haben zu müssen.

Mein Vorschlag: Lenken wir im Alltag doch mal unsere Aufmerksamkeit ganz bewusst auf andere Menschen und nehmen beispielsweise wahr, wie es ihnen geht. Oder vielleicht schenken wir ihnen einfach auch nur ein Lächeln oder bieten unsere Hilfe an – was auch immer. D.h. nicht, dass wir nur noch im „Ich-helfe-allen-nur nicht mir-selbst-Modus“ herumlaufen und unsere eigenen Bedürfnisse vernachlässigen. Nein ganz im Gegenteil. Aber wenn wir zum Beispiel bemerken, dass wir wieder kräftig am „Ich-Ich-Grübeln“ sind, dann könnten wir unsere Aufmerksamkeit einfach mal auf die Menschen lenken, die um uns herum sind. Schöner Nebeneffekt: Wir hängen nicht mehr in unseren Grübelschleifen fest, sondern sind im Hier und Jetzt.

Eine andere Möglichkeit ist die Metta-Meditation – die Meditation der liebenden Güte. Die Übung kommt aus dem Buddhismus. In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass diese Meditation nicht nur unsere Verbundenheit mit anderen Menschen stärkt, sondern auch unsere Grundstimmung verbessert sich. Wir werden durch die Übung zufriedener und gelassener.

Hier eine einfache Version der Metta-Meditation für die Sie rund 5 Minuten brauchen:
Schritt-1
Wir sitzen entspannt und aufrecht. Unsere Augen sind geschlossen. Zu Beginn atmen wir 1-mal tief ein und aus und lassen dabei mit dem Ausatem alles Belastende und Anstrengende ganz bewusst los. Danach atmen wir ganz normal weiter.
Schritt-2
Jetzt legen wir eine Hand auf unser Herz und spüren, wie sich unsere Hand beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt… Einatmen… ausatmen… heben und senken. Unsere Atmung fließt ganz natürlich und leicht. Mit jedem Atemzug entspannen wir ein wenig mehr.
Schritt-3
Nun stellen wir uns vor, wie wir in unser Herz hinein atmen. Wir atmen langsam, sanft und leicht durch unser Herz ein… und langsam, sanft und leicht durch unser Herz aus.
Schritt-4
Wir sagen uns jetzt in Gedanken folgenden Satz: “Möge ich glücklich sein und frei von Leid” – und dann lassen wir das Gesagte wirken. Wir können den Satz auch mehrmals wiederholen.
Schritt-5
Nun denken wir an einen Menschen, den wir gern haben, der uns vielleicht etwas Gutes getan hat, uns geholfen oder unterstützt hat – wie auch immer. Und dann sprechen wir in Gedanken folgenden Satz: “Mögest du glücklich sein und frei von Leid” – und dabei schicken wir zu diesem Menschen all unsere positive Energie – so gut es halt geht – und lassen den Satz, den wir auch mehrmals wiederholen können, wirken.
Schritt-6
Zum Schluss weiten wir den Wunsch noch aus – und sagen innerlich mehrmals: “Mögen alle Lebewesen glücklich sein und frei von Leid”. Auch diesen Satz lassen wir wirken, während wir langsam, sanft und leicht ein- und ausatmen.
Schritt-7
Wir beenden dankbar die Übung mit einem bewussten Atemzug und öffnen die Augen.