Lauterbach Coaching | Tipp von lauterbachcoachin aus Berlin: Kurze Pausen zwischendurch machen fit und reduzieren Stress.
Je öfter wir im Tagesverlauf Pausen einlegen, desto produktiver sind wir, und desto leichter können wir entspannen. Machen Sie am Tag immer wieder kleine Entspannungsbreaks – kurze Pausen zwischen 1 bis 5 Minuten, die Sie über den Tag verteilen. 
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Tipp: Kurze Pausen im Job lohnen sich

Tipp: Kurze Pausen im Job lohnen sich

Studien zeigen: Je öfter wir am Tag Pausen machen, desto produktiver und kreativer sind wir, und desto leichter können wir entspannen. Selbst eine kleine Kaffeepause am Nachmittag erhöht unser Wohlbefinden. Diese Verschnaufpausen vom oft stressigen und komplexen Alltag sind wichtige Energiequellen, die unsere Akkus wieder aufladen. Dabei ist es unwichtig, wie lange diese Erholungspausen dauern − schon ein kurzer Break kann helfen, unseren Energiespeicher neu aufzufüllen.

Eine Studie des Forschungsteams um Sarah Pressmann, Professorin für Psychologie und Sozialverhalten an der Universität von Kalifornien fand heraus, dass es denjenigen, die sich häufig Auszeiten gönnten, sowohl seelisch wie auch körperlich besser ging. Sie fühlten sich insgesamt ausgeglichener. Dagegen war in der Gruppe der Probanden, die sich selten eine Pause gönnte, häufiger die Rede von schlechter Laune, Müdigkeit und Erschöpfung. Zudem wurden bei ihnen höhere Blutdruckwerte sowie eine erhöhte Menge des Stresshormons Kortisol gemessen.

Doch Entspannung lässt sich nicht auf Knopfdruck starten. Wer ständig unter Strom steht, braucht etwas Training, um in die Entschleunigung zu kommen. Es ist deshalb sinnvoll, den eigenen “Entspannungsmuskel”  zu trainieren – d.h., mehrmals am Tag kurze Entspannungsbreaks zwischen 10 Sekunden und 3 Minuten zu machen. Auf diese Weise können wir uns körperlich und seelisch von den Anspannungen des Alltags kurz ausruhen und regenerieren.

So geht’s. Wir können beispielsweise:
– uns alle halbe Stunde strecken und dehnen und dabei herzhaft gähnen,
– auf dem Weg zum Kopierer oder zur Toilette eine Gehmeditation machen,
– zwischendurch aufstehen und zum Fenster gehen und kurz hinausschauen,
– eine SLOW MINUTE machen – das ist eine “1-Minuten-Bildschirm-Meditation” hier auf dieser Homepage,
– uns im Bürostuhl zurücklehnen, beide Hände auf den Bauch legen und eine “1-Minuten-Meditation” machen. Dabei können wir unsere Atemzüge von 1 bis 5 zählen oder Worte oder kurze Sätze (“Ruhe” oder „Ich bin ruhig“) wie ein Mantra  wiederholen.

Aber Achtung: Dauerstress lässt sich nicht endlos abfedern. Wir können uns zwar mit kurzen Pausen vor psychischen Krankheiten schützen. Doch auf der körperlichen Ebene gibt es Grenzen. Die Wissenschaftler der Universität von Kalifornien gehen davon aus, dass kleine Entschleunigungs-Breaks irgendwann nur noch gegen akuten Stress helfen. Dauerhaft lassen sich die Auswirkungen von chronischem Stress auf den Körper damit nicht mehr auffangen.