Lauterbach Coaching | In der Mittagspause ist Regeneration wichtig. Tipp von Gesundheitscoach Johannes Lauterbach. Berlin.
Vor jeder Mittagspause sollten wir uns fragen: Wie kann ich jetzt gut für mich sorgen? Was brauche ich wirklich? Bewegung, Entspannung, Alleinsein, soziale Kontakte...?
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Tipp: In der Mittagspause regenerieren

Tipp: In der Mittagspause regenerieren

Die Mittagspause ist, wie es der Name schon sagt, eine Pause. Sie wurde nicht eingeführt, damit wir mit Kolleg*innen berufliche Probleme diskutieren, E-Mails checken oder einen Kundentermin vorbereiten, sondern damit wir durchatmen und unsere Akkus wieder aufladen können.

Doch Regeneration ist nicht für jeden das Gleiche. Wer stundenlang am Computer gesessen hat, wird eher das Bedürfnis nach Bewegung haben. Wer mehr körperlich gefordert war, möchte sich vielleicht entspannen. Andere wiederum brauchen den Austausch mit anderen Menschen.

Entscheidend ist, dass wir mit uns in Kontakt sind und wissen, was wir wirklich brauchen: Bewegung, Entspannung, Alleinsein, soziale Kontakte… Am besten spüren wir, was uns unser Körper signalisiert, denn in aller Regel weiß er es ganz genau – besser als unser Kopf, der häufig Routinen leben möchte. Richten wir uns nach ihm, werden wir wahrscheinlich jeden Tag mit den Kolleg*innen essen gehen – egal ob es uns gut tut oder nicht.

Wenn Menschen in der Mittagspause zusammensitzen, dann wird in aller Regel geredet – über andere Kolleg*innen, Projekte, Kunden usw. Problem dabei: Zwischenmenschliche Kommunikation kostet uns viel Kraft. Wir denken, empfinden Emotionen, gleichen Gehörtes mit unseren Überzeugungen ab – also wir sind geistig aktiv und können somit nicht richtig entspannen und auftanken. Das mag an vielen Tagen trotzdem gut funktionieren. Allerdings gibt es in unserem Leben auch immer wieder Phasen, da sind wir beruflich oder privat stärker gefordert. Und genau in diesen Zeiten kann eine ruhige Mittagspause hilfreich sein. Deshalb ist wichtig, dass wir uns vor unseren Mittagspausen fragen: Was brauche ich wirklich? Wie kann ich jetzt gut für mich sorgen?

Am besten strecken und dehnen wir uns vor dem Start in die Mittagspause ausgiebig. Wir können auch genussvoll gähnen. Damit geben wir unserem Gehirn einen Entspannungsimpuls, was dazu führt, dass neurochemische Stoffe, die Wohlbefinden und Freude auslösen, produziert werden.