Lauterbach Coaching | Augenentspannungs-Tipps vom Life- und Gesundheitscoach in Berlin
Bildschirmarbeit belastet die Augen. Durch die starre Fokussierung verkrampft die Augenmuskulatur. Die Folge sind müde, brennende Augen und Kopfschmerzen. Tipps vom Life- und Gesundheitscoach Johannes Lauterbach
Augenentspannung, brennende Augen, Computerarbeit, slowtime für die Augen
1617
post-template-default,single,single-post,postid-1617,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.8.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

Tipp: Augenentspannung

Tipp: Augenentspannung

Bildschirmarbeit belastet die Augen. Durch die starre Fokussierung verkrampft die Augenmuskulatur, die Augen werden mit weniger Tränenflüssigkeit versorgt und die Blutzirkulation um die Augen wird beeinträchtigt. Die Folge sind Augenringe und Tränensäcke sowie müde, brennende Augen und Kopfschmerzen.

Meine Tipps:

1. Die Augen schließen
Wir schließen für zwei, drei Atemzüge die Augen – zum Beispiel, wenn wir über etwas nachdenken. Das entspannt, verbessert unsere Konzentration und vor allem werden die Augen befeuchtet.

2. Blinzeln
Wir blinzeln oder zwinkern einige Male mit den Augen. Das trainiert die Augenmuskeln, löst den starren Blick und legt einen feinen Tränenfilm über die Augen. Um das Blinzeln nicht zu vergessen, können wir am Monitor eine gut sichtbare Erinnerungshilfe anbringen –  zum Beispiel ein Bild von unseren Kindern, dem Partner oder dem Lieblings-Promi. Dem Foto können wir dann immer mal wieder zuzwinkern. Das verbessert gleichzeitig unsere Stimmung.

3. Die Augen wärmen
Wir setzen uns entspannt hin, stützen die Ellbogen auf den Schreibtisch oder die Oberschenkel, decken unsere geschlossenen Augen mit unseren (warmen) Handflächen ab und konzentrieren uns auf die Schwärze, die durch den entspannten Augenzustand tiefer und tiefer wird. Dadurch können sich unsere Augen vom hellen Licht erholen. Bitte darauf achten, dass die Augen nicht gedrückt werden und die Nase frei bleibt.

4. In die Ferne schweifen
Wir gehen mehrmals am Tag zum Fenster und richten unseren Blick auf ein Objekt, das weit entfernt ist. Das kann ein Gebäude, eine Laterne oder ein Baum sein – am besten was Grünes. Wir konzentrieren uns auf die Konturen des Objekts und lassen alles in uns langsamer werden. Wir achten darauf, dass Kiefer, Wangen und der Punkt zwischen den Augenbrauen entspannt sind. Anschließend fixieren wir einen Gegenstand in der Nähe und lassen dann den Blick wieder in die Ferne schweifen. Indem wir abwechselnd etwas Nahes und etwas Fernes fixieren, trainieren wir unsere Augenmuskulatur.

5. Herzhaft gähnen
Wir gähnen möglichst oft und herzhaft. Damit stärken wir die Augenmuskulatur und regen die Produktion von Tränenflüssigkeit an. Zudem lockern wir unsere Kiefergelenke und vertiefen unsere Atmung. Sehr entspannend und erholsam.

6. Abklopfen
Wir schließen die Augen und klopfen jeweils mit Zeige- und Mittelfinger die Akkupressurpunkte rund um die Augen. Wir beginnen auf den Augenbrauen am inneren Rand oberhalb der Nase und klopfen uns nach außen. Danach den oberen Rand der Augenbrauen sowie den Knochenrand seitlich und unter den Augen klopfen. Diese Übung regt die Akupressurpunkte rund um Augen an, entspannt und fördert die Durchblutung.

7. Massage
Wir legen die Mittelfinger beider Hände etwa auf die Mitte der Stirn und führen gleichförmige Kreisbewegungen durch. Langsam bewegen wir dann die Finger jeweils seitlich über die Schläfen und weiter nach unten, dicht an den Ohren entlang bis zu den Ohrläppchen. Diese Massage bewirkt bei vielen Menschen eine schnelle spürbare Entspannung der Augen.

8. Augen aufreißen
Wir halten unseren Kopf gerade und lassen unsere Arme entspannt hängen. Wir kneifen jetzt die Augen kräftig zusammen, um sie danach übertrieben aufzureißen. Wichtig: Wir führen die Übung nicht so stark durch, dass die Augen schmerzen. Die Übung löst Anspannungen in und um die Augen und ist eine gute Hilfe zur Linderung von Augenzucken. Wie bei der Progressiven Muskelentspannung gibt es einen Wechsel zwischen An- und Entspannung.

9. Sonne
Wir „blicken“ mit geschlossenen (!) Augen in die Sonne. Wir genießen die Wärme und das Licht, das durch die geschlossenen Lider dringt und atmen dabei tief durch. Wir drehen den Kopf leicht hin und her, damit das Licht auf verschiedene Stellen unserer geschlossenen Augen trifft.

Diese Übung entspannt nicht nur die Augen, sondern beruhigt unser gesamtes System.

Mehr Tipps zum besseren Entspannen finden Sie in meinem Buch “slowtime! Einfach mal anhalten. Die besten Tipps zum Entspannen.”